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Die EU-Städteagenda – Weg zu einem neuen Governance-Modell?

Die Zeitschrift „Der Bayerische Bürgermeister“ hat mich netterweise eingeladen, über eines meines Lieblingsthemen zu schreiben – die EU-Städteagenda. Hier konnte ich einmal darüber nachdenken, wie ein Europa der Städte zu einer besseren Politik für alle Menschen auf EU-Ebene beitragen kann. Es sind dicke Bretter, die wir da bohren müssen, aber der Weg dahin macht Spaß und verspricht viel. Lesen Sie selbst nach.

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Am 15. Oktober geht es auch um die EU

In den kommenden Wochen werden wir viel darüber hören, dass es „jetzt um Österreich geht“, dass sich alle um die Zukunft der Menschen in Österreich sorgen und bemühen wollen, in unterschiedlichen Nuancen, dass es mehr Chancen für die Wirtschaft, die Jugend, die Frauen – in Österreich! – geben soll. Das stimmt natürlich meistens. Was aber viele dabei (vielleicht willentlich) nicht sagen: Wir wählen am 15. Oktober auch ein 28tel, oder bald 27tel, der EU-Regierung.

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Experiment with potential for renewal

(This article was kindly published on 14 July, 2017, by „A Soul for Europe“.)

One year ago, on 24th June 2016, the European Union drew up an ‘Urban Agenda’ for the first time in its history in order to better adapt its policy development to the realities of life in cities. As laid down in the preamble to the ‘Pact of Amsterdam’, the fact that it has come so far is not only because 70 percent of the EU population already lives in cities today and 73 percent of all jobs are located in urban regions. Cities make a decisive contribution to the goals of the EU 2020 Strategy. This is also stated in the introduction to this political document.

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Experiment mit Erneuerungspotenzial

(Dieser Kommentar erschien zuerst am 20.6.2017 in der Wiener Zeitung)

Vor einem Jahr, genau am 24. Juni 2016, hat sich die Europäische Union zum ersten Mal in ihrer Geschichte eine „Städtische Agenda“ gegeben, um ihre Politikentwicklung besser an die Lebensrealitäten vor Ort anzupassen. Dass es so weit gekommen ist, hat – wie in der Präambel zum „Pakt von Amsterdam“ festgehalten wird – nicht nur damit zu tun, dass bereits heute 70 Prozent der EU-Bevölkerung in Städten leben und sich 73 Prozent aller Jobs in urbanen Räumen finden. Städte tragen, heißt es in der Einleitung zu diesem politischen Dokument, entscheidend zu den Zielen der EU 2020 Strategie bei.

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Cities are the living labs for the future of Europe

What impact for the EU Urban Agenda?

The EU Urban Agenda[1], as it has been decided at the June 2016 Council meeting and in the „Pact of Amsterdam[2]“, has a genesis with highs and lows, ups and downs throughout the past decades. This history is as long as cities have been demanding to get involved directly into EU policy development, a demand they based on two simple facts. First, evidence shows that about two thirds of the EU population live in cities, towns or urban areas. This provides a deeply democratic argument for direct involvement. Cities are the places where most EU citizens live and work. Second, cities are the hotspots of all major social, economic and political developments – they are the hubs for innovation and growth, it is there where new societal patterns first occur, they are the places with the highest density of people with all positive and negative effects. In brief, they constitute the living labs for the future of Europe. To leave them out of the process is simply ignoring their long time existing expertise in integrated policy making – a knowledge older than the EU itself by far.

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Happy birthday, my dear Europe!

Why we must stop to talk about Europe as a „project“ and create a European republic

Wow! Europe´s B-day. Of course not Europe´s, but the European Union´s. 60 years ago, a group of statesmen (no women, just to mention) solemnly signed the Treaty of Rome and brought the Coal and Steel Community into life. Today, the EU is 10 years older than me, 20 years younger than my father. It is about the age of my niece and my nephew in the UK. Which brings us straight to the point. My father was working for disarmement in the time of the cold war, he saw the EU in the light of peace-building. In the 1990ies, when Austria decided to join the EU family, I was driven by curiosity and hope for a better world. For my sisters´ children in the country that chose to leave this community of states, it is a source of uncertainty for the future.

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Happy birthday, liebes Europa!

Warum wir aufhören müssen, von einem „europäischen Projekt“ zu sprechen

 

Heute hat Europa Geburtstag. Natürlich eigentlich die EU, die vor 60 Jahren in Rom in einem feierlichen Moment von einigen Staatsmännern (und gar keinen Frauen) ins Leben gerufen wurde. Die EU ist also 10 Jahre älter als ich, 20 Jahre jünger als mein Vater, fast so alt wie meine Nichte und mein Neffe in England. Womit wir schon beim Thema wären. Für meinen Vater, der zur Zeit des kalten Krieges für eine Einigung zwischen den Blöcken arbeitete, war es eine Frage des Friedens. Für mich waren die 90er Jahre eine von Neugier und Hoffnung getragene Zeit, als Österreich den Schritt in die EU wagte. Für meine Nichte und meinen Neffen in jenem Mitgliedstaat, der sich zum Austritt aus dieser Gemeinschaft entschied, ist es nun mit Ungewissheit um die Zukunft verbunden. Immer aber war es Teil unserer Haltung, unseres Willens und unseres Rechtes zur politischen Gestaltung unseres Lebens und unserer Welt.

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