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Beijing Declaration and Platform for Action – 20 years later

Speech of Zita Gurma, PES Women President at the IUSY Festival 2014, Malta, 21 August 2014

During the IUSY Festival 2014, which took place from August 20th to 26th in Malta, the Feminist Working Group was very active and organised a number of sessions. I had the chance to discuss with women from different countries in a workshop on „Feminism in Development – The Beijing +20 UN Women Agenda“.The podium was composed by Rafaela „Paeng“ David from Akbayan Youth in the Philippines, Zita Gurma, President of PES Women and myself and was prepared and moderated by Anna Bruckner from the Young Socialists of Austria (SJÖ).

Zita Gurmai was so kind to agree to publisch her speech on this blog, so she is my first guest writer ever, which makes me proud and grateful. In the first part, Zita Gurma gives a quick overview of the developments that shaped the so-called „Beijing Platform“ and brought us to today’s situation. In the second part, she concentrates on what PES Women put forward in the context of the Beijing 20+ and vision they would like to see for women; the young women who will have to reclaim ownership and the older generations to pass on the knowledge and experience.

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SPÖ-Quotenregelung im Parteistatut, Part 1

Fakten zur Quotenregelung in der SPÖ

Johanna Dohnal sagte einmal: „So schwierig es auch erscheint, gesellschaftliche Machtverhältnisse zugunsten der Frauen zu verändern, so einfach liegt die Rechnung auf dem Tisch: Mehr Macht für Frauen heißt gleichzeitig weniger Macht für Männer.“

Die Quotenregelung in der SPÖ hat eine Geschichte, die weit zurückreicht. Hier ein kleiner Auszug dazu, angesichts der wenig faktenbasierten Debatte, die wir derzeit erleben. Es ging in der SPÖ-Gleichstellungspolitik, die viel weiter reicht als die Quotenregelung, nie um einzelne Personen, sondern immer um Strukturen, wie das Zitat deutlich macht. Daher war die Quotenregelung immer auch von gezielten Frauenförderungsprogrammen in der SPÖ begleitet.

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Zeitreise zum 12. Juni 1994

Erinnerung an die EU-Volksabstimmung vor 20 Jahren

briefmarke eu beitrittWenn wir im Licht der Ergebnisse der Wahlen zum Europaparlament 2014 zurück durch die Zeit reisen, und uns die Stimmung vor zwanzig Jahren in Erinnerung rufen, daran sehen, mit wieviel positiver Energie das europäische Projekt damals im Vergleich zu heute aufgeladen war, stellen wir auch fest, wie sehr sich doch manche Bilder gleichen. Das geht bis zu den Briefmarken, die die österreichische Post damals zum EU-Beitritt ausgab und die es heuer aus Anlass des zwanzigsten Jahrestags der Volksabstimung erneut gibt. Eine solche Rückschau muss natürlich ebenso Anlass für einige Feststellungen sein, im Hinblick auf die Verfasstheit von Europa heute und darauf, wie ein progressives Veränderungsprojekt für die Zukunft aussehen kann. Doch dazu an anderer Stelle, jetzt lade ich Sie einmal zu einer kleinen Zeitreise ein.

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Lessons learned?

Ich habe Lust auf Europa.

Wie stehen heute, am Vorabend des zwanzigsten Jahrestags der Volksabstimmung zu EU-Beitritt Österreichs 1994, und nach einer nachgerade desaströsen Wahlbeteiligung bei den Wahlen zum Europaparlament 2014, die Chancen für ein progressives Veränderungsprojekt in der EU – und darüber hinaus? Kommen wir aus der Haltung der provinziellen Selbstverteidigung heraus, die aus einer seltsamen Symbiose von Politik, Wirtschaft, yellow press und Reality-TV-Shows erwächst?  Wie bauen wir eine Allianz zwischen den progressiven Parteien in Europa und der Zivilgesellschaft, die nachhaltig für mehr Demokratie sorgt? Wird es einen „cordon sanitaire“ gegen die extreme Rechte im Europaparlament geben? Und last, but not least: heißt gerade auch die Sozialdemokratie in Österreich und Europa jene Menschen und Bewegungen willkommen, die sie nicht oder nicht mehr gewählt haben?

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