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Voilà les verrinnes!

A real Brussels discovery

BuffetVon meinem österreichisch-belgischen Freund Paul, ein genialer Koch und lieber, kluger, kreativer Kopf, habe ich gelernt, diese kleinen kulinarischen belgischen Gaumenfreuden zu schätzen: Voilà les verrinnes! Als „verrinnes“ werden kleine Glasgefäße bezeichnet, die sich für allerlei, oft lange vorbereitete, bei uns meist spontan aus Restln zubereitete, „Amuse-bouches“ eignen. Traut Euch einfach mal drüber. Macht Spaß und freut die Gäste. Wann immer du bei echten Belgierinnen und Belgiern eingeladen bist: die Gefahr, zu verhungern, ist sehr groß. Und auch sonst kann sich die Zahl der Gäste recht spontan, meist nach 0ben, ändern. Die beste Lösung, um dann alle satt zu bekommen, ist ein gutes Angebot an Vorspeisen. Dann kannst du auch bei den Hauptspeisen so richtige elegante kleine Portionen servieren. Weiterlesen


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Kashapouri – Georgischer Käsekuchen

640px-Megruli_ChatschapuriEin georgischer Käsekuchen reist von Wien nach Brüssel

Den Kuchen habe ich im „Madiani“, einem georgischen Lokal am Karmelitermarkt im 2. Bezirk entdeckt und nach Brüssel mitgenommen. Weil es hier immer schnell gehen muss, habe ich das Rezept ein wenig angepasst, aber er kommt sehr gut an.

„Kashapouri“ …
… wird auch Chatschapuri geschrieben und ist in Art Fladenkuchen, gefüllt mit einem Gemisch von Käse und frischen Kräutern, der kalt und warm sehr gut schmeckt. Er passt sehr gut zu einfachem grünen Blattsalat, wenn er warm gegessen wird. Kalt ist er auch recht gut transportfähig und kann zu Picknicks mitgenommen werden.

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Lustiges Brot

Ein Packerl Germ (ein Päckchen Hefe, ca. 21g) mit ein wenig Kristallzucker in 1/2 Liter heißem Wasser auflösen, knapp 1 Kilo Mehl dazu. Mit der Hand eine Art „Schaufel“ formen und vermischen, bis der Teig sich vom Gefäßrand löst. Einen Schuß Olivenöl und drei gute Prisen Salz dazu, weiterkneten, bis der Teig eine kompakte Masse bildet – er löst sich dann vom Rand der Schüssel. An einem warmen Ort 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.

Dann nach den Teig auf eine leicht bemehlte (das ist der kleine Rest vom Kilo) Oberfläche geben, mit einem (großen! scharfen!) Messer in 3-4 gleich große Stücke teilen. Jedes Stück einzeln weiter bearbeiten, und zwar so: leicht zu einem Rechteck ausformen, dabei ruhig ein bisl schieben, damit die Form halbwegs stimmt. Dieses Teigstück (Achtung, alles soll schön locker bleiben!) dann zu einer Rolle formen, dabei leicht in die Länge ziehen. Diese auf ein Backblech (am besten mit Backpapier belegt) legen, mit allen Teigstücken so verfahren, und noch einmal 30 Minuten gehen lassen.

Das Backrohr bei Unter- und Oberhitze auf 200 Grad vorheizen und das Brot dann 30 Minuten backen. Dabei ein kleines Gefäß mit Wasser in den Herd stellen. Nach dem Backen aus dem Rohr und vom Backblech nehmen. Schmeckt warm und kalt herrlich.

Varianten:
Vor dem Zusammenrollen des Teiges zu Brotlaiben kann mensch frischen, kleingeschnittenen Rosmarin, oder kleingeschnittene schwarze Oliven oder kleingeschnittene getrocknete Paradeiser (vorher gut vom Öl befreien, mit Küchenrolle abtupfen) auf den Teigfleck legen, dann gibt es köstliche Brotvariationen.

Tipp:
Die vom Teig klebrigen Hände oder Gefäße am besten mit ein bisl Mehl säubern, erst danach mit Wasser, dann pickt das nicht so.


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Hallo Welt!

Einen Blog wollte ich schon länger haben, aber von der Idee bis zur Umsetzung dauert es oft ein Zeiterl. Nun habe ich den Sprung ins Internet geschafft und eröffne hiermit meine Seite.

Ich habe mir vorgenommen, den thematischen Fokus der Beiträge auf europäische Politik zu legen, möchte aber meine ursprüngliche Heimat, die Wiener Leopoldstadt, ebenso wenig außer Acht lassen. Ich diskutiere gerne mit Menschen über große und kleine Fragen des Lebens, über Politik, Gesellschaft, Wirtschaft …  Auch Bücher und Artikel, die ich gelesen oder Texte, die ich geschrieben habe, möchte ich vorstellen und so mit mit anderen Menschen teilen. Und ab und zu sollen hier meine Rezepte Platz finden, denn ich bin eine leidenschaftliche Köchin und daran möchte ich andere gern Teil haben lassen.

Ich freue mich, wenn Sie, wenn meine Beiträge gelesen werden und noch mehr, wenn wir den den einen oder anderen Gedanken teilen.

Alles Liebe, à bientot, tot ziens und Servus,

Michaela Kauer
Zuhause in Brüssel und Wien.