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Happy Europe Day!

Heute ist Europatag. Unser gemeinsamer europäischer Feiertag, den es nun schon seit 30 Jahren gibt. Denn 1985 beschlossen die EU-Staats- und Regierungschefs, den 9. Mai zum gemeinsamen Feiertag der EU zu machen. Das Datum erinnert an den 9. Mai 1950, als der französische Außenminister Robert Schuman in Paris in einer Rede vorschlug, eine Gemeinschaft für Kohle und Stahl zu gründen.

Viel ist seither geschehen, die EU hat 28 Mitgliedstaaten, über 506 Millionen Bürgerinnen und Bürger, eine Flagge und eine Hymne. Sie ist keine europäische Res Publica, auch von „Vereinigten Staaten von Europa“ kann keine Rede sein. Dennoch: Die Europäische Union ist getragen von einer wunderbaren regionalen, historischen und kulturellen Vielfalt. Ihr immer noch universelles Wohlstandskonzept ist Vorbild für viele Staaten der Welt, bei allen Schwierigkeiten und Verwerfungen, die sich gerade auch durch die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise da und dort verschärfen.

Wir sollten gerne Europäerinnen und Europäer sein. Weiterlesen


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Turning Twenty. Talking Europe between generations.

The 20th anniversary of Austria´s accession to the European Union on January 1, 2015 changed a lot in our lives. So I thought that this could be the occasion to reflect about this major event for Austria – and Vienna – in a different way. Instead of having a lengthy brochure with a lot of very heavy and important analyses, I decided to go for a new kind of dialogue. I decided to confront the people who, 20 and more years ago, had been involved in politics, negotiation and media, with those who had been born in those years. The results of these dialogues between „young and old“ produced a little brochure – „Turning Twenty“, which you can find in the web."Wir sind 20" - 20 Jahre Wien und Österreich in der EU

„Turning Twenty“

The interviews focus around a range of issues: environment, transport, mobility, education and training, jobs and growth, peace. You will find editorials of the Mayor of Vienna, Michael Häupl, and the former chancellor of Austria, Franz Vranitzky. It is rounded up by a time-line with major EU-related facts for the City of Vienna.

I am very grateful that so many bright people helped me with this project – sometimes, you are really lucky in your job!"Wir sind 20" - 20 Jahre Wien und Österreich in der EU

Enjoy reading!


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20 Jahre nach dem EU-Beitritt. Dialog der Generationen.

Manchmal hat der Mensch wirklich großes Glück und darf in der eigenen Arbeit sehr schöne Projekte umsetzen. Vor über einem Jahr begann ich darüber nachzudenken, wie ich in meiner Arbeit das Thema „20 Jahre EU-Beitritt Österreichs“ und was das alles für Wien bedeutet, angehen soll. Und dann hatte ich die Idee, keine klassische Festschrift mit einer Sammlung von Erinnerungsstücken zu machen, sondern einen Dialog der ganz anderen Art. Ich wollte Menschen zusammenbringen, die damals sehr nah am Thema dran waren – PolitkerInnen, VerhandlerInnen, BeobachterInnen – mit jenen, die damals geboren wurden. Das ist uns, als Team für das Projekt „WIr sind 20 – Turning 20“, gelungen."Wir sind 20" - 20 Jahre Wien und Österreich in der EU

„Wir sind 20“

Herausgekommen ist dabei eine kleine „Festschrift der anderen Art“. Die Gespräche zwischen „jung und alt“, drehen sich um immer noch aktuelle Themen wie Umweltschutz, Mobilität, Arbeit, Wirtschaft, Frieden und vieles Mehr. Ein Stakkato an kurzen Fragen und die dazugehörigen kurzen Antworten am Ende jedes Interviews zu Fragen wie „Der Euro“, „Datensicherheit“ oder „Gemeinsame Sprache“ geben sehr schön die EU-Stimmung der Menschen wieder. Vorwörter des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl und des damaligen Bundeskanzlers Franz Vranitzky leiten das Thema ein, und ein Überblick über wichtige europapolitische Entwicklungen für Wien rundet die Broschüre ab.

"Wir sind 20" - 20 Jahre Wien und Österreich in der EUDen Link zur Broschüre als Website auf Deutsch gibt es hier.

Die Broschüre gibt es auch auf Englisch.

Ich bin allen sehr dankbar, die mitgemacht haben.

Viel Freude beim Lesen!


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Grenzenlose Solidarität vs. Festung Europa

Diskussionsveranstaltung zur aktuellen Lage der Migrations- und Asylpolitik in Österreich, Europa und International

am Donnerstag, 16.Oktober 2014, 19:00 -20:30 Uhr

in der SPÖ Alsergrund, Marktgasse 2, 1090 Wien

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„Grenzenlos feministisch?“

Zur aktuellen Lage der Frauen- und Gleichstellungspolitik in Österreich, Europa und International

Diskussion am Montag, 15.9.2014, 19.00 – 20.30 Uhr

SPÖ Sektion Venediger Au, Ybbsstraße 15, A – 1020 Wien

(U1 Praterstern oder Vorgartenstraße)

In Österreich, Europa und international werden derzeit viele Gleichstellungsthemen diskutiert, allerdings häufig auf die Frage der Quote reduziert. Aktuell will und muss die SPÖ ihre Quotenregelung reformieren. In der EU spielt leider die Frauenpolitik weniger eine Rolle als vielmehr die Frage, wieviele Kandidatinnen für die neue Kommission von den Mitgliedstaaten nominiert werden. Und auf internationaler Ebene bereiten sich viele Staaten auf die Evaluierung der UN-Konferenz von Beijing vor 20 Jahren vor.

Es diskutieren
Marion Breitschopf, MediaClan, www.meineabgeordneten.at
Marion Gebhart, Frauenvorsitzende SPÖ-Leopolstadt, Leiterin der Frauenabteilung der Stadt Wien
Dunja Gharwal, http://www.socialvienna.com, Vertreterin der Internationalen SozialarbeiterInnen bei den Vereinten Nationen in Wien
Michaela Kauer, SPÖ Brüssel, Leiterin Wien-Haus Brüssel

Moderation: Eugen Pfister, Zeithistoriker, PES Activists Vienna
Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit der SPÖ Bezirksfrauenorganisation Leopoldstadt statt

Anmeldungen

bitte an spoe.bruessel@gmail.com

oder über die Facebook-Seite der SPÖ Brüssel: https://www.facebook.com/pages/SP%C3%96-Sektion-Br%C3%BCssel/1473019272934983

 

„SPÖ Brüssel goes … somewhere in Austria“

Die SPÖ Brüssel wurde 1992 gegründet, als die ersten Österreicherinnen und Österreicher nach Brüssel gingen. Heute versammelt sie Mitglieder und SympathisantInnen, die in den und rund um die EU-Institutionen arbeiten oder aus anderen Gründen ihren Lebensmittelpunkt in Belgien gefunden haben. Mit dem Format „SPÖ Brüssel goes…“ bringt sich die SPÖ Brüssel in den europapolitischen Diskurs in Österreich ein.

Kontakt

spoe.bruessel@gmail.com

 


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Zeitreise zum 12. Juni 1994

Erinnerung an die EU-Volksabstimmung vor 20 Jahren

briefmarke eu beitrittWenn wir im Licht der Ergebnisse der Wahlen zum Europaparlament 2014 zurück durch die Zeit reisen, und uns die Stimmung vor zwanzig Jahren in Erinnerung rufen, daran sehen, mit wieviel positiver Energie das europäische Projekt damals im Vergleich zu heute aufgeladen war, stellen wir auch fest, wie sehr sich doch manche Bilder gleichen. Das geht bis zu den Briefmarken, die die österreichische Post damals zum EU-Beitritt ausgab und die es heuer aus Anlass des zwanzigsten Jahrestags der Volksabstimung erneut gibt. Eine solche Rückschau muss natürlich ebenso Anlass für einige Feststellungen sein, im Hinblick auf die Verfasstheit von Europa heute und darauf, wie ein progressives Veränderungsprojekt für die Zukunft aussehen kann. Doch dazu an anderer Stelle, jetzt lade ich Sie einmal zu einer kleinen Zeitreise ein.

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Lessons learned?

Ich habe Lust auf Europa.

Wie stehen heute, am Vorabend des zwanzigsten Jahrestags der Volksabstimmung zu EU-Beitritt Österreichs 1994, und nach einer nachgerade desaströsen Wahlbeteiligung bei den Wahlen zum Europaparlament 2014, die Chancen für ein progressives Veränderungsprojekt in der EU – und darüber hinaus? Kommen wir aus der Haltung der provinziellen Selbstverteidigung heraus, die aus einer seltsamen Symbiose von Politik, Wirtschaft, yellow press und Reality-TV-Shows erwächst?  Wie bauen wir eine Allianz zwischen den progressiven Parteien in Europa und der Zivilgesellschaft, die nachhaltig für mehr Demokratie sorgt? Wird es einen „cordon sanitaire“ gegen die extreme Rechte im Europaparlament geben? Und last, but not least: heißt gerade auch die Sozialdemokratie in Österreich und Europa jene Menschen und Bewegungen willkommen, die sie nicht oder nicht mehr gewählt haben?

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