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Wir sind das europäische Volk. Echt jetzt.

Nachlese zum Europatag – Unser Weg zu einer europäischen Res Publica

Der 9. Mai ist seit 1986 unser europäischer Feiertag. Er erinnert an die Rede des französischen Außenministers Robert Schuman am 9. Mai 1950 in Paris, in der er vorschlug, eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu schaffen. Heute ist ein großer Platz im Brüsseler EU-Viertel nach Schuman benannt, und übrigens auch eine ewig im Umbau befindliche Métrostation. Ein wenig symbolisch mutet das schon an, wenn wir an das europäische Projekt denken, das sich uns seit dieser Rede als permanente Baustelle präsentiert, in der sich verschiedene Kräfte messen und jeweils in andere Richtungen zerren.

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Ein kleines Juwel in der Leopoldstadt – Der Volkertmarkt

„Der Bauch von Wien“

Die 21 Wiener Märkte sind der „Bauch von Wien“. Sie sind nicht nur lebendige Nahversorgungszellen, sondern v.a. auch Treffpunkt, Spielplatz und unsere ganz eigene wienerische Agora. Einige Märkte, wie der Naschmarkt, sind auch Touristenattraktionen. Aber viele Märkte sind ganz einfach der Lebensmittellieferant für die Menschen in den Grätzln. Vor kurzem besuchte ich einen der drei Leopoldstädter Märkte am Volkertplatz, der klein, aber fein ist und auf dem Menschen aus ganz Europa arbeiten. Den Markt gibt es übrigens schon ganz lange, 1878 gab es hier die ersten Stände. Und 2000 wurde er generalsaniert – er liegt im EU-Fördergebiet, von dem das ganze Viertel profitiert hat.

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