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Informationen zur Europawahl am 26. Mai 2019

Noch zwei Monate bis zur Europawahl

Hier habe ich ein paar Fakten, Zahlen, Umfragen zur Europawahl zusammengetragen, viel Spaß beim Lesen!

http://www.europarl.europa.eu/at-your-service/de/be-heard/eurobarometer/eurobarometer-2018-democracy-on-the-move

http://www.europarl.europa.eu/at-your-service/de/be-heard/elections

Klicke, um auf EPRS_ATA(2018)623556_DE.pdf zuzugreifen

https://www.diesmalwaehleich.eu/

Klicke, um auf EPRS_BRI(2018)614733_DE.pdf zuzugreifen

https://yourvotematters.eu/de/

 


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Brot und Rosen!

Der Internationale Frauentag ist ein Tag, an dem wir feiern, ein Tag, an dem wir uns an all die Feministinnen vor uns erinnern, die uns das Wahlrecht, das Recht auf Ausbildung und Beruf, Einkommen und Selbstbestimmung über unsere Körper erkämpft haben. Ein Tag, der uns unseren Müttern, Großmüttern, Tanten, Nichten, Töchtern und Enkelinnen, unseren Freundinnen und Kolleginnen, besonders nahe bringt.

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Post aus Brüssel*

Die europäische Familie zusammenhalten

In aller Munde ist nun der Brexit, die Scheidung der britischen Verwandtschaft von der EU-Familie. Meine Schwester, eine Wienerin, lebt seit Jahren mit ihrem britischen Ehemann und den beiden österreichischen Kindern in England. Wenn wir zusammen Weihnachten oder Silvester feiern, dann immer doppelt – am 24.12. gibt es abends die Bescherung mit Baum und allem, am Morgen darauf finden alle Socken mit Geschenken. Das neue Jahr feiern wir erst mit Pummerin und Donauwalzer, eine Stunde später mit dem großen Feuerwerk in London. So wie meine Schwester fragen sich nun viele EU-BürgerInnen, die seit Jahren im Vereinigten Königreich leben, wie es weiter geht. Und genauso fragen das die vielen britischen Staatsangehörigen, die irgendwo in einem EU-Land leben, was es bedeutet. Als Verwandte werden wir einander helfen und weiter eine Familie sein, egal, wer wo welchen „Status“ hat. Ob der Brexit-Vertrag helfen wird, die größere, europäische Familie zusammen zu halten, ist offen. Mehr denn je sollten wir daran denken, wie kostbar es ist, eine solche europäische Familie zu haben, die Grenzen zu Lande und zu Wasser, noch mehr in den Köpfen und Herzen überwinden kann.

*Manchmal schicke ich meinen Kolleginnen und Kollegen in Wien „Post aus Brüssel“. Diese kleine Kolumne ist zuerst im Mitgliedermagazin der Daseinsgewerkschaft, Landesgruppe Wien, Hauptgruppe I, Ausgabe 04/2018, erschienen.


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Post aus Brüssel*

Alles Gute zum Europatag!

Den Europatag gibt es seit 1986 als EU-Feiertag. Er erinnert daran, dass der französische Außenminister Robert Schuman am 9. Mai 1950 jene Rede hielt, mit der die Einigung Europas begann. Was mit sechs Mitgliedstaaten begann, ist heute ein weltweit und historisch einzigartiges Gebilde, das 511 Millionen Menschen Heimat ist. Die offiziellen Symbole der EU sind: eine Flagge mit 12 goldenen Sternen auf blauem Grund, eine Hymne, der letzte Satz der 9. Symphonie von Beethoven, ein Motto: „In Vielfalt geeint“. Und eben ein eigener Feiertag. In Brüssel ist am 9. Mai immer eine besondere Stimmung, die Stadt ist in goldblaue Farben getaucht, feierliche Reden werden gehalten. Wir machen, ganz Brüsselerisch, am 9. Mai ein kleines Fest mit Freundinnen und Freunden aus ganz Europa. Eigentlich sollte dies unser aller gemeinsamer Feiertag sein – ein Tag, an dem wir uns vorstellen, wie es wäre, wenn wir alle zusammen frei hätten. An dem wir darüber nachdenken, woher wir kommen und wohin wir gehen wollen, als Menschen, denen die EU genauso Heimat ist wie unser liebes Wien.

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„Peace, bread and housing“

Diesen Beitrag widme ich meinem geliebten Vater Dr. Otto Kauer, der ein Kämpfer für die Menschen und den Frieden im Kleinen wie im Großen war und die Tradition des Roten Wien in der Wohnungspolitik stets mit viel Wissen und Humor hochhielt.

Wohnen ist ein elementares Bedürfnis der Menschen. Ohne leistbares Wohnen in lebenswerten Grätzln (für die deutschen FreundInnen: Quartiere) gibt es keine Arbeit, keine Ausbildung, keine Absicherung. Ohne qualitätsvolles Wohnen gibt es kein Wasser, keine Wärme, keine Geselligkeit mit der Familie und den NachbarInnen. In einer Wohnung planen Menschen ihr Leben, ihre Familie, ihr Altsein. Daher ist ein Qualitätsmerkmal beim Wohnen auch immer das unbefristete Mietverhältnis oder auch eine berechenbare Kreditfinanzierung,  die nicht von volatilen Märkten abhängt, sodass man oder frau dann in Wahrheit „MieterIn der Bank“ ist und das Wohneigentum reine Illusion. Weiterlesen


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Post aus Brüssel*

Herr Juncker im Schlafrock

Brüssel ist ja ganz anders. Die 19 Bezirke sind in Wahrheit Gemeinden mit eigenen Kompetenzen. Erst seit 1995 gibt es die „Region Brüssel Hauptstadt“, die Hauptstadt Belgiens ist aber nur eine der 19 Gemeinden – die Stadt Brüssel. Für die gelernte Wienerin ist der Alltag nicht immer einfach. Lange Jahre war etwa die Müllabfuhr nicht zentralisiert. Inzwischen ist das besser, aber ich muss jedes Jahr nachsehen, wann welcher Müll abgeholt wird. Denn das ändert sich, je nachdem, was die Gemeinde, in der ich wohne, will. Also: Montagabend weiße (Restmüll) und blaue (Plastik) Sackerln, Donnerstagabend weiße und gelbe (Papier). Wenn ich es abends vergesse, muss ich frühmorgens, im Schlafrock, noch schnell den Müll rausstellen. Neulich geht da ein Herr vorbei, der mir irgendwie bekannt vorkommt, und ich sage automatisch: „Guten Morgen“. Er grüßt freundlich zurück. Erst danach ist mir eingefallen, „da war ja der Herr Juncker!“; der Präsident der Europäischen Kommission, offenbar auf dem Weg zur Arbeit. Manchmal denke ich, dass Belgien wie eine kleine EU ist – mit vielen Sprachen und Traditionen, liebenswert und kompliziert. Ob der Herr Juncker das auch denkt?

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Die EU-Städteagenda – Weg zu einem neuen Governance-Modell?

Die Zeitschrift „Der Bayerische Bürgermeister“ hat mich netterweise eingeladen, über eines meines Lieblingsthemen zu schreiben – die EU-Städteagenda. Hier konnte ich einmal darüber nachdenken, wie ein Europa der Städte zu einer besseren Politik für alle Menschen auf EU-Ebene beitragen kann. Es sind dicke Bretter, die wir da bohren müssen, aber der Weg dahin macht Spaß und verspricht viel. Lesen Sie selbst nach.

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Am 15. Oktober geht es auch um die EU

In den kommenden Wochen werden wir viel darüber hören, dass es „jetzt um Österreich geht“, dass sich alle um die Zukunft der Menschen in Österreich sorgen und bemühen wollen, in unterschiedlichen Nuancen, dass es mehr Chancen für die Wirtschaft, die Jugend, die Frauen – in Österreich! – geben soll. Das stimmt natürlich meistens. Was aber viele dabei (vielleicht willentlich) nicht sagen: Wir wählen am 15. Oktober auch ein 28tel, oder bald 27tel, der EU-Regierung.

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Cities are the living labs for the future of Europe

What impact for the EU Urban Agenda?

The EU Urban Agenda[1], as it has been decided at the June 2016 Council meeting and in the „Pact of Amsterdam[2]“, has a genesis with highs and lows, ups and downs throughout the past decades. This history is as long as cities have been demanding to get involved directly into EU policy development, a demand they based on two simple facts. First, evidence shows that about two thirds of the EU population live in cities, towns or urban areas. This provides a deeply democratic argument for direct involvement. Cities are the places where most EU citizens live and work. Second, cities are the hotspots of all major social, economic and political developments – they are the hubs for innovation and growth, it is there where new societal patterns first occur, they are the places with the highest density of people with all positive and negative effects. In brief, they constitute the living labs for the future of Europe. To leave them out of the process is simply ignoring their long time existing expertise in integrated policy making – a knowledge older than the EU itself by far.

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