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Happy birthday, my dear Europe!

Why we must stop to talk about Europe as a „project“ and create a European republic

Wow! Europe´s B-day. Of course not Europe´s, but the European Union´s. 60 years ago, a group of statesmen (no women, just to mention) solemnly signed the Treaty of Rome and brought the Coal and Steel Community into life. Today, the EU is 10 years older than me, 20 years younger than my father. It is about the age of my niece and my nephew in the UK. Which brings us straight to the point. My father was working for disarmement in the time of the cold war, he saw the EU in the light of peace-building. In the 1990ies, when Austria decided to join the EU family, I was driven by curiosity and hope for a better world. For my sisters´ children in the country that chose to leave this community of states, it is a source of uncertainty for the future.

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Happy birthday, liebes Europa!

Warum wir aufhören müssen, von einem „europäischen Projekt“ zu sprechen

 

Heute hat Europa Geburtstag. Natürlich eigentlich die EU, die vor 60 Jahren in Rom in einem feierlichen Moment von einigen Staatsmännern (und gar keinen Frauen) ins Leben gerufen wurde. Die EU ist also 10 Jahre älter als ich, 20 Jahre jünger als mein Vater, fast so alt wie meine Nichte und mein Neffe in England. Womit wir schon beim Thema wären. Für meinen Vater, der zur Zeit des kalten Krieges für eine Einigung zwischen den Blöcken arbeitete, war es eine Frage des Friedens. Für mich waren die 90er Jahre eine von Neugier und Hoffnung getragene Zeit, als Österreich den Schritt in die EU wagte. Für meine Nichte und meinen Neffen in jenem Mitgliedstaat, der sich zum Austritt aus dieser Gemeinschaft entschied, ist es nun mit Ungewissheit um die Zukunft verbunden. Immer aber war es Teil unserer Haltung, unseres Willens und unseres Rechtes zur politischen Gestaltung unseres Lebens und unserer Welt.

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