Brot und Rosen!

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Der Internationale Frauentag ist ein Tag, an dem wir feiern, ein Tag, an dem wir uns an all die Feministinnen vor uns erinnern, die uns das Wahlrecht, das Recht auf Ausbildung und Beruf, Einkommen und Selbstbestimmung über unsere Körper erkämpft haben. Ein Tag, der uns unseren Müttern, Großmüttern, Tanten, Nichten, Töchtern und Enkelinnen, unseren Freundinnen und Kolleginnen, besonders nahe bringt.

Heuer ist es das erste Mal in der Geschichte der SPÖ, dass wir diesen besonderen Tag mit der ersten weiblichen Vorsitzenden begehen – mit Pamela Rendi-Wagner, einer ebenso klugen, inspirierenden und engagierten Frau wie wir alle. Einer Frau, die genau all jenen Anwürfen als Frau in einer Spitzenfunktion ausgesetzt ist, die wir immer noch bekämpfen müssen. Wenn sie nichts sagt, passt es nicht, wenn sie was sagt, ist es falsch. Ob sie es als Frau mit Kindern überhaupt schafft, ob sie sich durchsetzt gegen die Männer innerhalb und außerhalb der Partei.
Liebe Frauen und Männer, ich kann es nicht mehr hören. Das einzige Mittel dagegen, ist, stets solidarisch zu sein. Wir können das, und wir müssen das. In Worten und Taten, im Alltag, im Netz. Egal, ob wir eine Frau, ein Mann, eine Transgender Person sind. Jede und jeder von uns, immer. Denn in Österreich und in Europa ist genug zu tun, als das wir uns jetzt mit der Frage befassen, wie wir aussehen, was wir anziehen und wie wir uns bewegen, wie diese Zahlen belegen:

Unser Motto sollte sein: „Klotzen, nicht kleckern“.

Sonst warten wir noch 200 Jahre bis zur Schließung der EInkommensschere. Daher braucht die es eine Kinderbetreuungsoffensive der EU und der Mitgliedstaaten, die jedem Kind einen Betreuungsplatz bis zum Schuleintritt garantiert – in allen Städten und Regionen Europas. Denn das bringt uns nicht nur bei der Vereinbarkeit weiter, sondern hilft auch gegen Kinderarmut, die leider überall in Europa ein Thema ist. Und wir wollen, dass endlich die Istanbul-Konvention des Europarats umgesetzt wird, damit überall in der EU jede Frau Schutz vor häuslicher Gewalt findet – auch dazu sind Investitionen in den Schutz von Frauenleben nötig. Wenn die EU und die Mitgliedstaaten es ernst meinen, dann muss auch Geld dafür da sein, dass Europa Frauen gleichstellt und schützt.
Ich wünsche Euch allen „Brot und Rosen“ zum Internationalen Frauentag!
Von Herzen schwesterliche, solidarische und feministische Grüße,
Eure
Michaela
#IWD2019

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