Happy Europe Day!

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Heute ist Europatag. Unser gemeinsamer europäischer Feiertag, den es nun schon seit 30 Jahren gibt. Denn 1985 beschlossen die EU-Staats- und Regierungschefs, den 9. Mai zum gemeinsamen Feiertag der EU zu machen. Das Datum erinnert an den 9. Mai 1950, als der französische Außenminister Robert Schuman in Paris in einer Rede vorschlug, eine Gemeinschaft für Kohle und Stahl zu gründen.

Viel ist seither geschehen, die EU hat 28 Mitgliedstaaten, über 506 Millionen Bürgerinnen und Bürger, eine Flagge und eine Hymne. Sie ist keine europäische Res Publica, auch von „Vereinigten Staaten von Europa“ kann keine Rede sein. Dennoch: Die Europäische Union ist getragen von einer wunderbaren regionalen, historischen und kulturellen Vielfalt. Ihr immer noch universelles Wohlstandskonzept ist Vorbild für viele Staaten der Welt, bei allen Schwierigkeiten und Verwerfungen, die sich gerade auch durch die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise da und dort verschärfen.

Wir sollten gerne Europäerinnen und Europäer sein.

Frieden und Demokratie als DNA der EU

Es ist ein Glück, in einem der EU-Staaten geboren zu sein, hier aufzuwachsen, hier zu leben. Die Medien machen uns im Vergleich sicher, nicht nur angesichts der aktuellen Bilder aus dem Mittelmeer. Auch, wenn wir länger und genauer in die Welt hinaussehen, erkennen wir, wie wichtig es ist, Frieden und Demokratie als Grundlage für unser Leben, für alle unsere individuellen und gemeinsamen Entwicklungsschancen zu haben. Beides, Frieden und Demokratie, waren starke Beweggründe für die Gründung der „Montanunion“, die Schuman im Mai 1950 im Kopf hatte.

Die inzwischen bewegte Geschichte der EU hat uns einen gemeinsamen Markt, Reisefreiheiten, neue demokratische Rechte und Institutionen, die es für jedes System braucht, gebracht. Sie hat uns zwar keine echte gemeinsame Verfassung und ein – gerade angesichts unserer Vielfältigkeit – komplexes Entscheidungsverfahren mit vielen Ebenen gebracht. Oft muss sich die EU den Vorwürfen von zuviel Bürokratie und zuwenig Transparenz stellen, und oft ist da auch was dran. Das lässt leider ebenso häufig in den Hintergrund treten, dass wir alle gemeinsam ein großartiges, wunderbares, kreatives Potenzial haben, ein gutes Leben für alle zu organisieren, nicht nur in Europa, sondern mit der EU als Partnerin für Frieden und Demokratie in der ganzen Welt. Am Europatag sollen und dürfen wir stolz darauf sein, Europäerin, Europäer zu sein.

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